Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden als Grundlage für Produktentwicklungen in allen Tätigkeitsbereichen durchgeführt und bilden die Basis dafür, dass die Verfahrens – und Anlagentechnik einschließlich des dazugehörigen logistischen Know-hows und der Methoden der Betriebsplanung und – projektierung sowie der Simulation dem fortgeschrittensten Stand der Technik entsprechen.

Zwischen 6 bis 7 % des Umsatzes werden bei IMG für Forschungszwecke verausgabt, so dass stets der Anschluss an den Höchststand der technischen Entwicklung gewährleistet werden kann.

Kurze Überführungszeiten von FuE-Ergebnissen sichern, dass die Kunden der IMG stets auf die jeweils zu lösende konkrete Problemsituation zugeschnittene Ergebnisse erhalten, die hohe Produktivität und Wirtschaftlichkeit sichern. Umfangreiche Anwendungserfahrungen fließen unmittelbar in die Forschung ein.

Zurzeit werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte in folgenden Bereichen bearbeitet:

Schwerlastmanipulatorik
Manipulatoren bis 800 t Tragkraft entlasten Kranoperationen und positionieren sensorgesteuert schwere Sektionen zueinander bis auf Schweißspaltabstand.

Bild 1: Schwerlastmanipulator während der Montage in einer IMG-Werkhalle

 

Einsatz von technologischen Hochleistungslasern
Laser- und MAG-Laserhybridschweißen unter Verwendung modernster Faserlaser für lange Nähte im Schiff- und Stahlbau

Bild 2: Weltweit erste Realisierung einer 12 m langen MAG-Laser-Hybrid-Einseiten- schweißung unter Verwendung eines Faserlasers

Automatisches Warmrichten
Vollautomatisches Warmrichten mit Plasmalichtbogen oder Gasflamme reduziert die Richtzeiten auf 15 bis 20 % des bisherigen Zeitaufwandes und kann für Bau- und hochlegierte Stähle sowie Aluminium eingesetzt werden.

Bild 3: Eingabemaske für automatisiertes Warmrichtprogramm

Neue Technologien zum Fügen
Weiterentwicklung von Hochleistungsverfahren sowie von effektiven Verfahren der Schutzgasschweißtechnik unter Verwendung von oberflächenaktiven Stoffen mit verbesserten Wirtschaftlichkeitskennziffern

Bild 4: Schweißen mit oberflächenaktiven Stoffen. Links ohne, rechts mit Flussmittelzusatz

Modularisierung von Fertigungsanlagen
Modulares Maschinenkonzept für Schweißanlagen im Schiff- und Stahlbau ermöglicht optimale Einspannbedingungen und technologische Lösungen für unterschiedliche Lichtbogen- und Strahlverfahren. Die Erprobung unikaler Lösungen für den Endkunden werden in der eigenen IMG-Versuchshalle durchgeführt.

Bild 5: Versuchsportal zur Erprobung modularer Schweißanlagen in IMG-Versuchshalle

Bildgestützte Programmierung von Schweißrobotern
CAD-unabhängige Programmierung durch dreidimensionale Bildauswertung reduziert den Vorbereitungsaufwand in automatisierten Fertigungsanlagen und gewährleistet zeitgenaue Programmierung

Bild 6: Bildgestützte Roboterprogrammierung von Schweißanlagen

Minimierung von Prozessstufen und Hilfszeiten in Fertigungslinien
durch ständige Analysen, Durchführung von Diplomarbeiten und Multimomentaufnahmen in Schiffbaubetrieben

Die enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Hoch- und Fachschulen, mit Forschungseinrichtungen der Fraunhofergesellschaft oder des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren, mit wissenschaftlichen Gesellschaften und anderen forschungsnahen Institutionen bildet den äußeren Rahmen für europäische und nationale Forschungsverbundprojekte und gewährleistet eine erfolgreiche anwendungsorientierte Forschungstätigkeit im Interesse unserer Kunden.

Mitgliedschaften
CMT - Center of Maritime Technologies e.V .
MCC GmbH - Maritimes Consulting Center Wismar
MAO e.V. - Maritime Allianz Ostseeregion e.V.
DVS - Forschungsvereinigung Schweißen und Schneiden

Mitarbeit in Gremien
Wissenschaftlich - technischer Beirat CMT
DVS - Forschungsrat
IIW - Working Group "Welding in Shipbuilding"
Germanischer Lloyd "Fachausschuß Werkstoff und Fügen"
Forschungsbeirat "Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik"
DVS - Fachausschüsse 1, 2, 6
Redaktionskollegium "Schweißen und Schneiden"
Redaktionskollegium "Automaticeskaya Svarka"